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Die Rolle von Belgien in der Europäischen Union

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Die Rolle von Belgien in der Europäischen Union Einleitung & Hintergrund Belgien ist klein, aber bemerkenswert präsent – besonders in der Europäischen Union. Kaum ein anderes Land hat so viele Institutionen direkt auf seinem Boden wie Belgien. Brüssel gilt nicht nur als Hauptstadt des Landes, sondern oft auch als Hauptstadt Europas. Für viele ist Belgien damit automatisch ein „EU-Spieler“, doch was bedeutet das konkret? Die Geschichte Belgiens in Europa ist eng verbunden mit der Entwicklung der EU. Bereits 1958 war das Land Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), dem Vorläufer der heutigen Union. Das zentrale geografische Lage, zwischen Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg, machte es praktisch zum natürlichen Ort für die europäischen Institutionen. Interessant: Obwohl Belgien nur etwa 11,5 Millionen Einwohner hat, wirkt es durch Brüssel auf die gesamte EU-Politik zurück. Alle großen EU-Organe – von der Kommission über den Rat bis zum...

Trappistenbier in Belgien 2026 - Stirbt diese Bierart aus oder steht sie vor einem leisen Neustart?

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Trappistenbier in Belgien 2026 Stirbt diese Bierart aus oder steht sie vor einem leisen Neustart? Trappistenbier ist kein Trendprodukt. Kein Craft-Hype. Kein Marketing-Gewitter. Und genau das macht die Frage spannend, ob diese Bierform im Jahr 2026 langsam verschwindet oder einfach nur älter, ruhiger und rarer wird. Belgien ist dabei der Kern des Ganzen. Historisch, praktisch, emotional. Was ist Trappistenbier überhaupt? Kurz gesagt: Bier aus einem Kloster, gebraut unter strengen Regeln. Aber das greift zu kurz. Trappistenbiere werden von Mönchen des Zisterzienserordens der strengeren Observanz gebraut, also den sogenannten Trappisten. Der Name ist rechtlich geschützt. Nicht jedes Klosterbier ist automatisch ein Trappistenbier. Die drei offiziellen Voraussetzungen Festgelegt durch die International Trappist Association (ITA) : Brauort: Das Bier muss innerhalb eines Trappistenklosters gebraut werden oder zumindest unter direkter Aufsicht der Mönche. Verantwortung: Die Mö...

Belgien in der Weihnachtszeit

 Belgien in der Weihnachtszeit  Belgien im Dezember fühlt sich an wie ein Land, das weiß: Weniger Show, mehr Atmosphäre. Keine übertriebene Inszenierung, sondern Lichter, Essen, alte Gassen und ein Tempo, das plötzlich etwas ruhiger wird. Genau daraus entsteht diese besondere Stimmung, die viele an belgischen Weihnachtsmärkten so schätzen. Brüssel: Lichter, Wintertrubel und viel Duft in der Luft Der Weihnachtsmarkt „Plaisirs d’Hiver“ ist einer der größten im Land. Rund um den Grand Place läuft die Lichtshow regelmäßig – farbenreich, manchmal laut, aber beeindruckend. Entlang der Stände riecht man eine Mischung aus Glühwein, Waffeln und herzhaften Klassikern. Wer Zeit hat, sollte sich ein paar Schritte von der Hauptachse entfernen – dort findet man ruhige Gassen, kleine Chocolatiers und Cafés, die im Dezember besonders gemütlich wirken. Kleine persönliche Notiz: Ich habe dort einmal einen Kakao bekommen, der eher flüssige Schokolade war. Süß? Ja. Gut? Auch. Brügge: Winte...

Audrey Hepburn – Die belgische Hollywood-Ikone

  Audrey Hepburn – Die belgische Hollywood-Ikone Ein Blick aus belgischer Perspektive Audrey Hepburn ist so sehr Hollywood, dass viele fast vergessen, wo ihr Leben wirklich begann: in Belgien. Genauer gesagt in Ixelles/Elsene, einem der quirligsten Brüsseler Stadtteile. Wer heute durch die Rue Keyenveld spaziert, könnte an ihrem Geburtshaus vorbeilaufen, ohne es zu merken – unscheinbar, keine große Bühne. Vielleicht passt das sogar ganz gut zu ihr: bescheiden, leise, aber mit einer Ausstrahlung, die man nicht übersehen konnte. Frühe Jahre zwischen Belgien, Krieg und Tanz Hepburn wurde 1929 geboren. Damals ahnte niemand, dass dieses Kind einmal die Filmwelt umkrempeln würde. Ihre frühen Jahre waren geprägt von häufigen Umzügen, aber Belgien blieb die erste Konstante in ihrem Leben. Ihre Mutter, eine niederländische Baronin, und ihr Vater, ein britischer Bankier, legten Wert auf Disziplin – was ihre spätere Professionalität am Set erklären könnte. Während der Kriegsjahre lebte H...

Justine Henin: Präzision, Kampfgeist und ein Rückhand-Posterboy – äh, Poster-girl

  Justine Henin: Präzision, Kampfgeist und ein Rückhand-Posterboy – äh, Poster-girl Justine Henin, Jahrgang 1982, gehört zu den spannendsten Persönlichkeiten, die der moderne Tennissport hervorgebracht hat. Eine belgische Spielerin mit zierlicher Statur, aber einer Präsenz auf dem Platz, die man eher bei einer 1,85-m-Aufschlagkanone vermuten würde. Sie war anders. Technischer. Vielseitiger. Und manchmal auch überraschend kompromisslos. Ein kurzer Blick auf ihre Anfänge Geboren in Lüttich, kam Henin früh mit dem Tennissport in Berührung. Die Geschichte klingt fast klassisch: Ein talentiertes Kind, eine Menge Trainingsstunden, ein Umfeld, das Leistung ermöglicht. Aber Henins Weg verlief nicht glatt. Familiäre Rückschläge, ein eher schüchternes Wesen, dazu ihre geringe Körpergröße im Vergleich zu vielen Konkurrentinnen – all das führte dazu, dass sie mit einer besonderen Mischung aus mentalem Biss und taktischer Intelligenz überzeugen musste. Und genau das tat sie. Spielstil: Meh...

Eddy Merckx – Der Fahrer, der Maßstäbe verschoben hat

  Eddy Merckx – Der Fahrer, der Maßstäbe verschoben hat Eddy Merckx. Ein Name, der im Radsport nicht einfach nur auftaucht, sondern den Raum füllt. Wer sich ein wenig mit dem professionellen Cycling beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei. Fünffacher Tour-de-France-Sieger, dreifacher Weltmeister, unzählige Klassiker-Erfolge – eine schlichte Aufzählung wird seiner Bedeutung kaum gerecht. Merckx prägte eine Ära, in der das Feld oft schon startete, während alle wussten, wie es vermutlich endet: vorne der Kannibale . Ja, genau – so wurde er genannt. Nicht wegen irgendeiner martialischen Attitüde, sondern aufgrund seiner gnadenlosen Herangehensweise: Er wollte jedes Rennen gewinnen. Jedes. Manchmal wirkte das brutal konsequent. Vielleicht sogar ein bisschen unheimlich. Warum Eddy Merckx mehr war als ein großer Gewinner Viele Fahrer sind stark. Manche dominieren über ein paar Jahre. Aber Merckx war eine andere Kategorie. Er gewann Etappen, Gesamtwertungen, Zeitfahren, Bergetappen – of...

Hergé – Der Vater von Tim und Struppi

  Hergé – Der Vater von Tim und Struppi Georges Remi – oder eben Hergé, wie ihn fast jeder kennt – gehört zu den wenigen Zeichnern, deren Figuren ein eigenes Leben zu führen scheinen. Der Belgier mit den klaren Linien, dem trockenen Humor und dem scharfen Blick für Details schuf nicht einfach Comics. Er baute Welten. Und ja, manchmal auch kleine Chaoszonen voller Slapstick, Verwechslungen, Explosionen und dieser typischen „Oh!“-Momente, die man aus Tim und Struppi kennt. Von Brüssel in alle Richtungen der Welt Hergé wurde 1907 in Etterbeek geboren, einem Stadtteil von Brüssel. Der junge Remi war ein neugieriger Beobachter. Autos, Uniformen, Gesten – er studierte alles mit fast pedantischer Genauigkeit. Diese Präzision floss später in seine Panels ein. Kein Wunder, dass Fans heute noch lupenrein erkennen können, ob ein dargestelltes Flugzeug eine Junkers oder ein Lockheed-Modell ist. Seinen Künstlernamen bastelte er aus den Initialen seines bürgerlichen Namens: „RG“, rückwärts ...